denkgifte

Wanzen im Müll

2908.06

Spione in Mülltonnen. Großbritannien zeigt mal wieder seine Vorreiterrolle Richtung Überwachungsstaat:

„Rund 500.000 Mülltonnen sind laut einem Zeitungsbericht heimlich mit Überwachungstechnik versehen worden.”

Und weiter heißt es in dem Artikel der Tagesschau:

„Ein Bauer rief denn auch dazu auf, die am Rahmen der Tonnen angebrachten Chips abzumontieren und an die lokale Verwaltung zu schicken. Die Chips einfach wegzuwerfen, könnte allerdings unangenehme Folgen haben. Die Mülltonne werde dann womöglich nicht mehr geleert, warnte ein Behördensprecher.” 

Und was lernen wir daraus? Wenn wir uns gegen die Überwachungs- und Kontrollphantasien der Regierenden wehren, laufen wir Gefahr, ob gewollt oder ungewollt, bestraft zu werden. 

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1 Kommentar

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Gravatar von alter Simpel

alter Simpel
Am 03. Oktober 2006 um 11:31

Das Problem ist die Angst. Genauer die Existenzangst der reichen und damit Regierenden - den so genannten "nuveau riche". Sie fürchten sich vor nichts mehr, als davor, den eben erst gewonnenen Allmachtsstatus wieder zu verlieren, angesichts immer grössre werdender Probleme auf diesem Planeten. Sie fürchet - wie alle Mächtigen zui allen zeuten - diue Bemächtigten und argwöhnen jene seinen eine Bedrohung für ihren Status. das dies ein totaler Irrtum ist, das ist ihnen nicht klar zu machen. Ich habe es versucht, jahrelang!

Mittlerweile vermute ich das der eigentliche Impetus für diese Angst, die sehr elementar sein kann - die Sehnsucht nach dem eigenen Ende ist. Hier ist die Quelle: Sie wollen untergehen. Warum? Die last unter der sie leben ist so gross, die Last all dessen was sie täglich nicht zulassen, die Last ihres eigenen Ungelebten.

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